Oft gestellte Fragen über Haare

Zutaten für das Haar:

Ein Haar besteht fast zu 100 % aus Keratin, einer schwefelhaltigen Eiweißverbindung. Wird es angesengt, entsteht deshalb dieser penetrante Geruch. Auch Fette wie Melanin und geringe Mengen Vitamine finden sich in einem Haar, sowie Spuren von Zink und anderen Metallen. Auf der Oberfläche des Haares befindet sich eine Keimschicht, die für die Bildung neuer Haarzellen verantwortlich ist.

1. Wie schnell wächst das Haar?

Innerhalb von 24 Stunden wächst ein Haar 0,35 Millimeter. Im Monat ist das rund ein Zentimeter. Länger als 60 bis 80 Zentimeter werden Haare aber meistens nicht.

Die Breite des Haares beträgt 0,06 bis 0,1 Millimeter. Es ist nachgewiesen worden, dass Männerhaare schneller wachsen als Frauenhaare und, dass das Haar im Alter langsamer wächst. Lassen Sie Ihr Haar schneiden oder rasieren Sie es, beeinflusst das den Wachstum und die Qualität in keinster Weise.

Wenn man alle Haare zusammenfasst, beträgt die tägliche Haarproduktion etwa 40 Meter.

2. Wie alt wird ein Haar?

Im Schnitt haben Haare eine Lebensdauer von zwei bis sechs Jahren. Danach fallen sie aus und ein neues Haar wächst an der Stelle. So kommt es, dass die schwarzen, blonden, braunen oder roten Haare immer weniger werden und an ihre Stelle „graue“ Haare treten.

3. Warum werden Haare grau?

Graue Haare bekommt man nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach. Dann nämlich wenn unser Körper aufgrund unseres Alters - oder wegen einer bestimmten Krankheit - einen bestimmten Stoff nicht mehr ausreichend bildet. Der Stoff heißt Tyrosin und er ist wichtig für die Entstehung des Haarfarbstoffs Melanin.

Steht im Körper nicht mehr genügend Melanin zur Verfügung, bekommen die neu nachwachsenden Härchen keine Farbe mehr ab. Stattdessen werden Luftbläschen in den Haaren eingelagert. Das Haar erscheint für unsere Augen grau.

Die Haare an den Schläfen werden übrigens schneller ersetzt. Deshalb ergrauen die meisten Menschen zuerst an den Schläfen.

4. Warum bekommen Männer eine Glatze und Frauen nicht?

Bei Männern erblich bedingt. Bei Frauen schützt u.a. das Hormon Östrogen vor Glatzenbildung.

5. Schaden chemische Behandlungen dem Haar und der Kopfhaut?

Ja, ohne anschließende Pflegebehandlung und bei unsachgemäßem Gebrauch der zum Einsatz kommenden Produkte.

6. Wie viele Haare hat ein Mensch?

Dies ist abhängig von der Farbe: blonde Haare ca 140.000, rote ca 85.000 und schwarze ca 100.000.

 Zurück zu den Haarnews

 


Impressum